Slowly but surely!

We start this season slightly later than the previous years. It took some time for warm temperatures to arrive at our latitudes. However, the masses of snow still covering alpine pastures may come as an advantage as flowers were and partly still are insulated from frost temperatures. We are hoping for a long lasting and abundant harvesting season. The bee hives are in good condition although the cold snaps in early may came as a challenge especially for breeding queen bees.

We wish all interested beekeepers a successful honey season and lots of pleasure in their engagement for Biodiversity, Sustainability and Cultivating a Natural Biotope. Keep in mind, HONEY, no matter how sweet it is, is just a byproduct.

Feel free to contact Apigenia in case you want to support this project!

What a summer!

This year’s summer weather presented the bees many sunny and honeyfull days. Especially June was a great month for the bees as at higher altitudes melting snow from winter kept everything wet and prosperously in bloom. The typically cold days often called the “sheeps cold snap” in June were completely missing this year providing the bees an additional harvesting week. Only at the beginning of the last third of July the heat and the dry conditions took over and stopped the honey flow abruptly.
However, beekeepers can look back at a successful bee year. Besides full honey pots the abnormal heat wave all over Europe comes along with some severe consequences for nature and our planet. Hopefully the society takes such a wake up call seriously and gives it a go to switch gears and act responsibly – and buying an air conditioner does not fall into the category of acting responsibly. Beekeepers should take their stand as nature’s attorneys.
Today’s colder temperatures provided some relief and presented the first chance to start with the varroa control measures. We will now prepare the bee hives for winter and with that laying the foundation for another successful bee year 2019.

Online

After a break we start to release real time data online from now on until the end of the bee season. The published data represents weight measurements for a hive at the bees summer site supported by temperature.
The bees are in great condition and the honey started to flow steadily. We expect warm summer weather for the next days and being in the midst of the honey season the bees should be able to harvest abundantly – just track the real time measurements.

Welcome 2018

Also this year we will cover our beekeeping activity in the mountains of Valais on the Apigenia blog. Stimulating innovation via this blog gains track and since the start of Apigenia many ideas have been turned into practice and have been adopted by beekeepers and innovators. However, there is still a lot of work to do and bees are too important to let them behind. That’s our motivation to continue stimulating innovation via this platform. We see the next evolution of this innovation in bringing together as much data as possible and start doing data analytics on a bee population level. Getting out of the shadows of individual experience to a more general an scientific picture of what drives our bees!

As the year 2017 ended by a record season also the year 2018 started tremendously. Although the Valais experienced a snow rich and partly cold winter we record a survival rate of 100% of our bee colonies for the first time in our entire beekeeping career.
The bee hives did not only survive but they actually had a kick start into the bee season 2018.
Our explanation of this success is TIMING (and luck). Monitoring the bee hives by advanced IoT technology allows us to interact with the bees by surgical precision. That is, we try to be as less invasive as possible while being as effective as possible in everything we do. Bringing together different sources of information, e.g. the state of the bee hive and the current weather and pollen forecasts we can time our expansion of bee hives or the start of our queen bee breeding activities. The queen bee is essential to the strength of a bee hive and it is in our view of outmost importance to get the timing for breeding queen bees right apart from the selection of breeding hives.

Follow us and we will keep you up to date what’s going on.

For German use some online translation tool.

Einwinterung

Nach der Honigernte Ende Juli konnten die Bienen die vielen schönen Augusttage weiter an dem Wanderplatz belassen werden. Die Völker konnten sich grösstenteils selbst versorgen und haben weiter kräftig gebrütet. Nach der Varroabehandlung zeigen sich die Bienenvölker in einem erfreulichen Zustand und gehen mit grosser Bienenmasse in den Herbst. Die Futterreserven, welche mit Ausffütterung im September ergänzt wurden, sollten ausreichend sein, um die Völker über den Winter zu bringen und einen Brutstart im Januar 2018 zu ermöglichen.
Die vielen Königinnen mit Jahrgang 2017, welche die Völker im Frühjahr aufgezogen haben, bilden die Grundlage für das Bienenjahr 2018.

Als Zusammenfassung möchten wir die Schlüsselfaktoren für das erfolgreiche Bienenjahr festhalten:
1. Erfolgreiche Varroa-Winterbehandlung
2. Frühe Völkerdurchsicht Mitte März – planen der Völkeraufzucht.
3. Völkeraufzucht von Ende März bis Mitte April. Ziel: möglichst viele junge Königinnen mit direkter Verwertung. Junge Königinnen sind frei von möglichen Schäden, welche aufgrund der Varroabehandlung entstehen können. Werden Königinnen direkt verwertet kann sich die volle Legeleistung schnell entfalten.
4. Keine Toleranz für schwache Völker.
5. Raumkontrolle und proaktive Raumerweiterung. Die Völker dürfen nicht zu eng sitzen, da dies die Volksentwicklung hemmt und zu Schwärmen führt. Dies haben wir in diesem Jahr so konsequent durchgeführt wie in keinem Jahr zuvor.
6. Glück: Das Wetter nach dem Wandertermin ins Trachtgebiet war optimal.
7. Kontrolle der Gewichtszunahme mittels Fernabfrage der Waage. Auch während der Tracht haben wir die Raumerweiterung proaktiv gehandhabt und Völker gezielt geschwächt oder verstärkt.

Was wir NICHT gemacht haben:
1. Drohnenschnitt
2. Unnötiges Öffnen der Völker
3. Königinnen in Begattungskästchen als Reserve lagern
4. Jungvölker als Reservevölker halten.
5. Futterwaben lagern
6. Absperrgitter
7. Königinnen zusetzen nach Mai

Späte Schwärme und Saisonende

Die nasskalte Periode vom Juni/Juli hinterliess doch ihre Spuren. Bei mehreren Völkern kam es zu Umweiselungen und bei warmen Temperaturen zogen dann noch einige Schwärme aus. Die Trachtsaison ist damit und mit dem Abheuen der Wiesen wohl vorüber. In den abgeschwächten Völkern muss darauf geachtet werden, dass der Wassergehalt des Honigs nicht zu hoch ist, sonst ist dieser nicht lagerbar und kann nicht genutzt werden. Dies kann bei intensiven Trachtperioden mit anschliessender Trachtpause und darauffolgenden Schwärmen vorkommen. Der Wassergehalt des Honigs prüft man zuverlässig mit einem Refraktormeter.
Also keine Zeit verschwenden, jetzt heisst es die Völker für den Winter vorzubereiten.

Keep on flying as long as the honey flows!

Die Bienen haben die kühle und nasse Woche gut überstanden. Die Völker gehen gestärkt aus dieser Trachtpause hervor. Wir stellen fest, dass die Völker an Bienenmasse zugelegt haben und den eingetragenen Nektar zu Honig verarbeiten konnten. Es gab auch einige Völker, die eine stille Umweiselung vollzogen haben, z.B. das Referenzwaagvolk. Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen herrscht wieder Hochbetrieb.

In den kommenden Tagen wird sich entscheiden, ob die Bienen neue Trachtquellen erschliessen können und ob das Wetter mitspielt.

Ab jetzt richten wir unsere Aufmerksamkeit verstärkt auf den Zustand der Völker. Eine regelmässige Varroakontrolle ist daher angezeigt. Der richtige Zeitpunkt zum Abernten entscheidet über die Qualität der Völker bei der Einwinterung. Wird zu lange gewartet, erfolgt die Varroabehandlung zu spät und die Überwinterungschance der Völker nimmt stark ab. Die Waage unterstützt uns bei der Einschätzung der Trachtverhältnisse und dem Festlegen des Erntezeitpunkts. Der Imker wird zum Risikomanager. In diesem Sinne: Keep on flying as long as hives aren’t jeopardized!

Trachtwelle

Seit meinem letzten Post vom 17.06 hat das Waagvolk bis zum 26.06 um über 18kg zugelegt. Dies entspricht einem Tagesschnitt von ca. 2kg. Die Bienen konnten somit die Tracht optimal nutzen. Der Eintrag entspricht dem Nektargewicht sowie Zunahme der Bienenmasse und Eintrag von Wasser und Pollen. Vom Nektar werden noch ca. 60% Wasser entzogen bis daraus Honig entsteht.
BILD 2016:

© Apigenia, 2017

BILD 2017:

© Apigenia, 2017

Die CH-Kästen mit starken Völkern sind teilweise an der Kapazitätsgrenze. Dies birgt eine Gefahr für die Völker, die bei weiter anhaltender Tracht den Brutraum verhonigen. Bei verhonigten Völkern besteht bei der Aufzucht der Winterbienen aufgrund des Mangels an freien Brutzellen die Gefahr, dass die Völker zu schwach einwintern. Zudem wirken sich volle Brutwaben später in der Wintertraube negativ auf den Wärmehaushalt aus. Die Konsequenz sieht der Imker im Frühjahr, wenn er die besten Honigvölker tot ab den verhonigten Brutrahmen wischen kann. Damit dies nicht geschieht, muss für Platz gesorgt werden. Dies erreicht man durch den Ersatz von vollen Honig und Brutwaben mit leeren Mittelwänden oder leeren aufgebauten Waben (Vorgehen beim Referenz Waagvolk, vgl. Gewichtsverlust vom 26.06.2017). Die Daten der Gewichtsmessungen geben uns sehr gute Einblicke über den Zustand der Völker und wir sehen, wo ein Eingriff nötig ist. Zudem können wir auch unseren Zeitplan.

Bei den Magazinkästen kann man den Freiraum via Zugabe eines zusätzlichen Honigraumes viel einfacher und effizienter kontrollieren.

Für die nächsten Tage ist kühleres und nasses Wetter angesagt. Dies gibt den Bienen eine Pause.

Zwischenstand

Seit dem 27. Mai, an dem wir gewandert sind, sind 20 Tage vergangen. Diese Periode kann in drei Abschnitte unterteilt werden.
Die Bienen erwischten einen idealen Start im ersten Drittel, welches sich durch ein gutes Trachtangebot sowie gutes Wetter auszeichnete.
Im zweiten Drittel präsentierte sich das Wetter deutlich kühler und es wurden keine Gewichtszunahmen verzeichnet. In diesen Tagen sind die Bienenvölker zur vollen Grösse herangewachsen. Drei starke Völker in den Magazinen gerieten bereits in Platznot. Die Erweiterung durch den Imker durch Aufsetzen eines dritten Magazins schaffte Platz. Diese drei Völker zeigten sich in Schwarmlaune. Dies erforderte zudem die gezielte Schwächung der Völker durch Entnahme von Brutrahmen mit schlupfreifen Brutzellen. Diese Brutrahmen sind eine willkommene Verstärkung für kleinere Völker.
Im letzten Drittel präsentierte sich das Wetter wieder von seiner besten Seite und die Bienen konnten die guten Trachtbedingungen ideal nutzen.
Die Wetterprognose zeigt für das Wochenende vom 17.-18. Juni weiter ideale Bedingungen an. Die Alpenrosenblüte hat vor einigen Tagen eingesetzt und wir erwarten für dieses Wochenende weitere Erträge. Für nächste Woche werden Gewitter erwartet. Somit ist es noch ungewiss, ob die Bienen das weiterhin gute Trachtangebot nutzen können.

© Apigenia, 2017

Honey Season 2017

The bee year 2017 is already progressing at full pace. The hives endured winter very well and went off for a great start into the new season. Currently we keep 19 hives which is our target operational size.
Switzerland was hit by freezing weather conditions mid April. Vegetation suffered some significant losses while the bees were not that impressed. To the contrary, the setback gave our hives some more time to gain full strength before the honey season starts in the Swiss Alpine Region end of May.
During May the hives gained exceptional strength an we used the time to renew most of our queen bees from our breeding activities. This procedure normally moderates swarming activity as it gives the hives a small break. On 25th May we decided to relocate the bee hives as bloom kicked in and weather forecast looked perfect. Also this year our beekeeping approach is supported by our proprietary IoT scale to measure the progress of our bee hives along with weather conditions.
We wish all beekeepers a successful honey season! In two months time we will know whether our efforts are rewarded.